| Marktgemeinde Krumbach
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|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Wiener Neustadt-Land | |
| Kfz-Kennzeichen: | WB | |
| Fläche: | 43,93 km² | |
| Koordinaten: | 47° 31′ N, 16° 12′ O | |
| Höhe: | 533 m ü. A. | |
| Einwohner: | 2.277 (1. Jän. 2019) | |
| Bevölkerungsdichte: | 52 Einw. pro km² | |
| Postleitzahlen: | 2851, 2852, 2853, 2871 | |
| Vorwahl: | 02647 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 23 15 | |
| NUTS-Region | AT122 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Marktstraße 17 2851 Krumbach | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Josef Freiler (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2015) (21 Mitglieder) |
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| Lage von Krumbach im Bezirk Wiener Neustadt-Land | ||
![]() | ||
Krumbach | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Krumbach ist eine Marktgemeinde mit 2277 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Süden von Niederösterreich in der Buckligen Welt.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Gemeindegliederung
- 2 Etymologie des Ortsnamens
- 3 Bevölkerung
- 3.1 Bevölkerungsentwicklung
- 3.2 Religion
- 4 Politik
- 4.1 Gemeinderat
- 4.2 Bürgermeister seit 1945
- 4.3 Wappen
- 5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
- 5.1 Bauwerke
- 5.2 Parks
- 5.3 Naturdenkmäler
- 5.4 Sport
- 5.5 Regelmäßige Veranstaltungen
- 6 Wirtschaft und Infrastruktur
- 6.1 Öffentliche Einrichtungen
- 6.2 Bildung
- 7 Persönlichkeiten
- 8 Literatur
- 9 Weblinks
- 10 Einzelnachweise
Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Krumbach ist die einzige Ortschaft, der sich jedoch aus zahlreichen Ortsteilen zusammensetzt. Ortsteile sind Außerlehen, Buchegg, Egg, Feichten, Haselgraben, Hochhalt, Hosien, Königsegg, Kraxenberg, Löder, Möltern, Ödhöfen, Ponholz, Prägart, Ransgraben, Saubichl, Tiefenbach, Unterhaus, Weißes Kreuz, Zöberau, Zöbersdorf sowie zahlreiche Einzellagen.
Etymologie des Ortsnamens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Ursprünglich Gewässername mit der Bedeutung „in Windungen verlaufender Bach“. Urkundlich: 1182 Chrumpach.
Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 95,0 % der Einwohner römisch-katholisch und 1,2 % evangelisch. 0,3 % sind Muslime, 0,4 % gehören orthodoxen Kirchen an. 2,5 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.
Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
(-5,15 %p)
(+2,39 %p)
(n. k.)
(-9,28 %p)
Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Gemeinderat besteht aus 21 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:[1]
- 16 Liste ÖVP
- 3 SPÖ
- 2 FPÖ
Bürgermeister seit 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
| Periode | Name |
|---|---|
| 1945 | Anton Schwarz |
| 1945–1946 | Johann Gebhart |
| 1946–1950 | Ernst Bauer |
| 1950–1963 | Florian Freiler |
| 1963–1979 | Ernst Blochberger |
| 1979–1990 | Friedrich Gamauf |
| 1990–1995 | Otmar Gebhart |
| 1995–2007 | Friedrich Trimmel |
| 2007– | Josef Freiler |
Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Blasonierung: Im roten Schild ein aufsteigender rechtsgewendeter silberner Löwe mit einer Kette um den Hals.
Als Vorlage diente das Wappen der Herren von Krumbach, das in einem Siegel vom Jahre 1291 aufscheint. Als Marktwappen wird dieses Siegelwappen seit 19. Jänner 1957 geführt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Hotel Schloss Krumbach
- Museumsdorf Krumbach
- Wehrkirche St. Stephan und Pfarrhof
- Erasmuskirche (Friedhofskirche)
- Abraham-Säule
Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Abrahampark
- Holzerpark
Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Steinkreis
Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Freibad
- 2 Fußballplätze
- 2 Tennisplätze
- Volleyballplatz
- Asphalt- und Eisstockbahnen
- Natureislaufplätze (Stickelbergersee)
- Tennishalle (2 Plätze)
- Solarium
- umfangreiches Rad- und Wanderwegenetz
- permanente Mountainbike-Strecken
Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Mountainbike-Marathon
- Zeltfeste und Bälle der Vereine
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Katholische Kirche
- Kloster (Kongregation Schwestern der Armenfürsorge)
- Pfarr- und Gemeindebücherei
- Praktischer Arzt
- Zahnarzt
- Augenarzt
- Tierarzt
- Ortsstelle des Roten Kreuzes
- Freiwillige Feuerwehren (FF Weißes Kreuz, FF Krumbach)
Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Neue Mittelschule (NMS) Krumbach
- Musikschulverband Bucklige Welt – Süd
- NÖ Landeskindergarten Krumbach
- Polytechnische Schule
- Volksschule Krumbach
Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Ehrenbürger
- Othmar Zaoralek (7. Juli 1870 bis 29. April 1964), Volksschullehrer, Heimatforscher, Maler, Träger des Ehrenringes der Marktgemeinde Krumbach.
- Friedrich Gamauf (1921–2005), Unternehmer, Ehrenbürger und Ehrenringträger, Goldenes Ehrenzeichen von Niederösterreich und päpstlicher Orden „Bene Merenti“
- Franz Grabenwöger (* 4. Februar 1940 in Furth), langjähriger Sekretär von Kardinal König und von September 1992 bis August 2009 Pfarrer von Krumbach. Danach weiterhin als Altpfarrer in Krumbach. 1984 wurde ihm der päpstliche Ehrentitel „Monsignore“ verliehen. Seit seiner Zeit im Priesterseminar in Wien, ist Pfarrer Grabenwöger Mitglieder der katholischen Studentenverbindung KAV Danubia Wien-Korneuburg im ÖCV. Die Ehrenbürgerschaft wurde ihm anlässlich seines Goldenen Priesterjubiläums am 23. Juni 2013 verliehen.[2]
- Ernst Brandstätter (* 29. September 1953), Gemeindesekretär.[3]
- In Krumbach geboren
- Franz Blochberger (* 1942), Landesrat im Ruhestand, Ökonomierat
- Robert Holzbauer (* 1956), Historiker
- Personen mit Wirkungsbereich in Krumbach
- Josef Matthias Hauer (1883–1959), Komponist und Musiktheoretiker, von 1902 bis 1904 Volksschullehrer in Krumbach
- Rainer Holzbauer (* 1971), Autor und Regisseur, Träger des päpstlichen Ordens „Ritterkreuz des Silvesterorden“
- Alois M. Holzer (* 1976), ORF Wetterredakteur, Unwetterforscher, Forschungsmanager, wohnt und arbeitet in Krumbach
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Moritz Alois Becker: Aus dem Leben eines Edelmannes im XVI. Jahrhundert. In: Verstreute Blätter. Konegen, Wien 1880, S. 172–206 (Digitalisiert, ab Seite 172)
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Offizielle Website
- 32315 – Krumbach (Niederösterreich). Gemeindedaten, Statistik Austria.
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Krumbach (Niederösterreich). Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 14. Februar 2019.
- ↑ Informationsbroschüre anlässlich des Goldenen Priesterjubiläums von Pfr Grabenwöger
- ↑ http://www.krumbach-noe.at/system/web/news.aspx?bezirkonr=0&detailonr=225061840-761&menuonr=218767589
